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Studenten Forum Braunschweig

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Thema mit vielen Antworten

Für alle interessant, die sich schonmal gefragt haben was zu erst da war... Henne oder Ei???

Autor Nachricht
Verfasst am: 02. 03. 2004 [21:36]
bmonkey
Nicole Fischer
Themenersteller
Dabei seit: 13.02.2004
Beiträge: 24
http://members.liwest.at/badhofer/nein.htm --- Life begins when you get one

Life begins when you get one
Profil ICQ
Verfasst am: 02. 03. 2004 [23:59]
Matte
Henning Mohrmann
Dabei seit: 23.07.2003
Beiträge: 585
Boa das ist cool! Die Hammerpage, hinter dem ZurückButton ist aber noch ne Nummer wilder - muss ich mir noch mal in Ruhe durchlesen [url=http://members.liwest.at/badhofer/ausnahme.htm]ausnahme.htm[/url]
Profil WWW ICQ
Verfasst am: 03. 03. 2004 [00:24]
bmonkey
Nicole Fischer
Themenersteller
Dabei seit: 13.02.2004
Beiträge: 24
=D Den Artikel hatte ich mir auch schonmal "angetan"... ist auch wirklich sehr interessant, aber wirklich keine allzu leichte Kost... besonders spannend wird's, find ich zumindest, am Ende des Artikels, wenn über die Entstehung und der Existenz der Seele philospiert wird ["Es werde Licht im physikalischen und philosphischen Sinne...."] So richtig "geil" *lach* sind ja auch Paradoxon!!! Hier nochmal ein kleiner Tipp zum "Sich das Hirn zermahlen..." http://www.astrophysik-astronomie.de/ Der Artikel is halt eher handfest, aber hier der Auszug, der wirklich interessant ist... "5.1 Paradoxon Ein Paradoxon ist ein Sachverhalt, den man erzwingen könnte, dann aber unmöglich wäre. In der Astrophysik wimmelt es nur von paradoxen Theorien. Die schwarzen Löcher zum Beispiel ermöglichen, zur Zeit nur rein theoretisch, Zeitreisen. Bei Zeitreisen in die Vergangenheit ist es schnell möglich, dass aus ihnen eine paradoxe Situation wird. Zum Beispiel bei folgender Situation: Ein Mann läuft die Strasse entlang und beobachtet einen Unfall. Nun reist er in die Vergangenheit, um diesen Unfall zu verhindern. Dies kann er auch machen, aber wird dadurch in eine unendliche Schleife geworfen. Wenn nämlich der Mann den Unfall verhindert hat, so kann er ihn in der Zukunft gar nicht beobachten. Das heisst, er reist nicht zurück, um ihn zu verhindern. Verhindert er ihn nicht, so passiert der Unfall. Passiert der Unfall, so kann er ihn beobachten und er reist zurück, um ihn zu verhindern und das ganze beginnt von vorn. Auch eine Theorie, die das ganze Universum erfasst, könnte ein Paradoxon sein, aber auf ganz eigene Art. Diese Theorie müsste sich nämlich selbst ins Leben rufen." ¿¿¿¿¿ =D Sehr cool, finde ich... --- Life begins when you get one

Life begins when you get one
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Verfasst am: 03. 03. 2004 [00:33]
seroq
Sebastian Rosemann
Dabei seit: 06.12.2002
Beiträge: 207
Die Paradoxa (Schopenhauer schreibt Parerga und Paralipomena (im Lexikon steht Einzahl: Parergon und Parlipomenon) und da beides griechisch also Pluralendung "a") der Zeitreisen (das Muttermordprinzip) ist meiner Meinung nach ein wenig zu einfach gedacht. Wenn Zeitreisen möglich ist, dann ist diese Situationen, in der man sich selbst in das eigene Handeln eingreift, einfach nur vom Universum nicht geduldete Zeitreisen. Also unmöglich, aber dh. nicht, dass Zeitreisen nicht möglich wären. Da gibts ne interessante Billardkugel-Argumentation zu: Billardkugel fliegt nicht auf ein "Wurmloch" zu, wird aber von sich selbst aus der Zukunft so hingestoßen, daß sie selbst ins "Wurmloch" fliegen kann, und es entsteht eine gültige Zeitreisenkonstellation. Wobei hier natürlich der "freie Wille" des Menschen nicht berücksichtigt ist....das ganze würde dann physikalisch wesentlich komplexer werden, aber nicht die Möglichkeit von Zeitreisen unter Ausschluß dieser Paradoxien verbieten.
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Verfasst am: 03. 03. 2004 [00:38]
seroq
Sebastian Rosemann
Dabei seit: 06.12.2002
Beiträge: 207
Zitat: "Kann Gott trockenes Nass schaffen?" Das ist doch ein rein sprachliches Problem. Wenn man eine Sprache hat, in ders keine Attribute gibt, ist das Paradoxon aufgehoben. Problem ist, dass Nomen natürlich, weil sie Begriffe mit Eigenschaften widerspiegeln, selbst gewisse Attribute implizit innehaben, was logischerweise zu Paradoxien führen kann, wenn man explizit Attribute anfügt, die ihren impliziten widersprechen. Was hat das mit Gott zu tun?
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Verfasst am: 03. 03. 2004 [00:39]
seroq
Sebastian Rosemann
Dabei seit: 06.12.2002
Beiträge: 207
Dazu: Vielleicht auch das Syntax-Semantik-"Paradoxon": ist zweisilbig zweisilbig ? ist dreisilbig dreisilbig ?
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Verfasst am: 03. 03. 2004 [00:43]
seroq
Sebastian Rosemann
Dabei seit: 06.12.2002
Beiträge: 207
...und dann gehts natürlich weiter: Wörter, deren Aussage auch auf die selbst angewendet werden kann, werden als "autogen" bezeichnet, solche bei denen das nicht der Fall ist als "heterogen". also ist zweisilbig wohl nicht autogen, weil es hat ja 3 Silben...d.h. es ist heterogen. aber dreisilbig ist autogen, weil es hat 3 Silben. Nun die Frage: ist autogen autogen ?
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Verfasst am: 03. 03. 2004 [22:52]
bmonkey
Nicole Fischer
Themenersteller
Dabei seit: 13.02.2004
Beiträge: 24
*blubbb*... waaasss??? =D Also eine Weile konnte ich dir ja folgen, aber als du dann die Konvention der Menschheit, die Sprache, quasi analysieren wolltest, war ich dann doch etwas überfordert... Grundsätzlich is ja nichts dabei alles anzuzweifeln. Für die Diskussion über die Existenz von Etwas oder Jemand wie Gott braucht es wohl noch einiges mehr als das einfach Beispiel für seine fehlende Allmächtigkeit. Aber es stellt die Behauptung seiner Existenz definitiv in Frage und das war wahrscheinlich die Intention des Artikels. Es gibt ein Buch "Philosphie für Berenike" von R. Simon-Schaefer, was ich schon vor einigen Jahren mal gelesen hab. Is ganz intuitiv und verständlich geschrieben. Jedenfalls gibts da ein ganzes Kapitel über die Begründung von unseren gesellschaftlich-bedingten Gesetzen. Das läuft dann quasi darauf hinaus, dass die Existenz von Gott die Funktion hatte den Menschen Regeln bezüglich ihres gemeinschaftlichen Zusammenlebes aufzuerlegen. Ansonsten würden wir vielleicht gar nich mehr existieren, weil diese Regeln unser Überleben sichern ["Du sollst nicht töten, stehlen... bla..."]. Und Gott war ja dann jemand, der durch seine Allmächtigkeit auch diese Gesetze durchsetzen konnte. Also war er in der Form wichtig für die Menschen. Worauf will ich hier eigentlich hinaus? =D Und zwar bin ich der Meinung, dass der Artikel eher eine Art logische Argumentation gegen die Existenz von Gott ist, die man als "logisch-denkender" Mensch benutzt. Diese Argumentationsebene ist jedenfalls anders als die in dem Buch [das wäre dann wohl eher eine gesellschaftliche Argumentation]. Und deine ist wohl dann eine semantische.... Und über die Theorien bezüglich eines Paradoxon werd ich am Wochenende doch mal was nachlesen.. scheint sehr interessant zu sein!!! --- Life begins when you get one

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Verfasst am: 03. 03. 2004 [23:01]
seroq
Sebastian Rosemann
Dabei seit: 06.12.2002
Beiträge: 207
[quote="bmonkey"] Und über die Theorien bezüglich eines Paradoxon werd ich am Wochenende doch mal was nachlesen.. scheint sehr interessant zu sein!!! [/quote] Ich empfehl dir dazu "Gödel, Escher, Bach - Ein endloses geflochtenes Band" von Douglas Hofstadter
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Verfasst am: 03. 03. 2004 [23:03]
seroq
Sebastian Rosemann
Dabei seit: 06.12.2002
Beiträge: 207
Zitat: "Gott kann nicht machen, dass er nicht Gott ist." Man kann sich jetzt über den Begriff Gott streiten, aber das sagt doch ganz klar, dass er Gott ist und es nicht ändern kann, es ihn also gibt wenn man so will.
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